logo
Home
Wir über uns
Angebot des Monats
Produkte
Brembo
Ate
Bilstein
Bosch
Mann-Filter
Conti-Tech
Varta
Meyle
Sonax
Unsere Partner
Service
Galerie
So finden Sie uns
Kontakt-Formular
Impressum


 

Der Einstieg in die Welt der Automobile: 1928—1954

Die Fahrt in Richtung Automobilzubehör-Industrie startete Hans Bilstein schließlich 1927 durch die Zusammenarbeit mit der Berliner Firma Levator-Hebezeug-Fabrik. Der Erfolg seiner Aktivitäten ließ nicht lange auf sich warten.

Bereits vier Jahre vor der Eröffnung der ersten Autobahn zwischen Köln und Bonn konnte BILSTEIN im Jahr 1928 die erste verchromte Stoßstange für die Auto-Serienproduktion liefern. Nur ein Jahr später begann die Firma mit der Produktion von Wagenhebern. Typisch für die Innovationsschmiede: Der Einstieg des Unternehmens in diesen Markt begann mit einem technischen Paukenschlag. BILSTEIN präsentiert der Welt, die sich langsam mit dem Automobil anfreundete, den ersten einsatzfähigen Seitenwagenheber. Doch die eigentliche Weltsensation sollte noch folgen.


Vorsprung durch Kompetenz und Technologie: 1954—heute

1954 hatte man bei BILSTEIN als Erstes erkannt, welche Möglichkeiten in einer Idee des französischen Schwingungsforschers Prof. Bourcier de Carbon steckten. Es galt, die physikalisch bedingten Nachteile der herkömmlichen Teleskopstoßdämpfer auszuschalten, den Dämpfer leichter und in jeder Lage einbaubar zu machen.

Mit immensem Entwicklungsaufwand und erheblichen Investitionen in entsprechende Fertigungsanlagen wurde das hochgesteckte Ziel angegangen. Es hat sich gelohnt. Die Einführung des ersten Einrohr-Gasdruck-Stoßdämpfers im Jahre 1957 in einem Serienfahrzeug der Mercedes-Benz AG durch den damaligen „Beschlag- und Wagenheber-Hersteller BILSTEIN“ gilt bis heute als wesentlicher Beitrag zur aktiven Fahrsicherheit.

Die Gasdrucktechnik hat sich inzwischen bei allen Arten von Teleskopstoßdämpfern durchgesetzt, die für den Einbau in hochwertige und leistungsstarke Automobile entwickelt werden. Jüngstes Highlight ist die Entwicklung des Luftfedermoduls, das BILSTEIN "just in sequence" an das Produktionsband der Mercedes-S-Klasse liefert.

Die Anforderungen der Kunden in der Automobil- und Tuningindustrie sowie das Engagement im Motorsport sind für BILSTEIN bis heute der Antrieb für Entwicklung und Innovation. Alle AMG-Mercedes in der DTM und mehr als die Hälfte aller Teams des 24h-Rennens auf dem Nürburgring gehen mit BILSTEIN an den Start.

Hightech in der Fahrwerktechnik, Fahrkomfort und Fahrsicherheit sind seit vielen Jahrzehnten eng mit dem Namen BILSTEIN verknüpft. Um diese Stellung in den nächsten Jahrzehnten weiter auszubauen, ist BILSTEIN seit 1988 ein Konzernunternehmen – und seit 2005 ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der ThyssenKrupp Technologies AG. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit innerhalb des Konzerns erlaubt es, auch in Zunkunft mit Innovationen im klassischen BILSTEIN-Sinne zu begeistern.

 

Der Dämpfer als Paket im Gesamtfahrzeug

Bilstein entwickelt seit mehr als 50 Jahren erfolgreich Dämpfer, die im Motorsport zum Einsatz kommen. Die Grundaufgabe ist dabei nach wie vor die gleiche: Der Dämpfer soll die Schwingungen der gefederten und ungefederten Massen schnell abklingen lassen. Im Motorsport ist das Entwicklungsziel einen möglichst stabilen Kontakt zwischen dem Rad und der Rennstrecke herzustellen. Je weniger sich die Radlast beim Überfahren einer Unebenheit verändert, desto größer ist das mögliche Potential an diesem Rad Kräfte zu übertragen. In diesem Zusammenhang spricht man davon, dass die Radlastschwankungen minimiert werden. Die Rennfahrzeuge und die Reifen haben sich über die Jahre jedoch entscheidend verändert und stellen die Ingenieure von Bilstein immer wieder vor neue Aufgaben.

 

Zunehmender Aerodynamischer Einfluss

Wurde das Handling eines Tourenwagens lange Zeit fast ausschließlich durch die Dämpfer und das Fahrwerk beeinflusst, so spielen heute auch die Aerodynamik und das Reifensetup eine immer größer werdende Rolle. Um diese Bereiche zu unterstützen, hat Bilstein in den letzten Jahren entscheidende Fortschritte erarbeitet.

Der Unterboden sorgt an einem modernen Renntourenwagen für einen erheblichen Anteil des aerodynamischen Abtriebs, speziell an der Vorderachse. Dabei spielt der Abstand zwischen der vorderen Unterbodenplatte und der Fahrbahn eine entscheidende Rolle, denn nur in einem bestimmten Bereich des Bodenabstands wird ein maximaler Abtrieb erzeugt. Ein Verlassen des optimalen Bereiches führt zu unerwünschten Schwingungen an der Vorderachse und damit zu einem Verlust an Radlast und zu enormen Schwankungen der Radlast. In Zusammenarbeit mit den Fahrzeug-Ingenieuren der Teams ist es die Aufgabe der Bilstein-Ingenieure über ein passendes Dämpfer-Setup den, durch den Unterboden generierten, Abtrieb zu optimieren.

Reifen als entscheidener Faktor

Moderne Rennreifen erzeugen wahlweise ihren maximalen Grip für eine schnelle Runde oder rund 90 bis 95 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit über eine längere Distanz. Primär werden die Eigenschaften von der Reifentemperatur und dem daraus resultierenden Luftdruck bestimmt. Dank individueller Einstellmöglichkeiten der Bilstein-Stoßdämpfer, kann auch über das Fahrwerk Einfluss auf die Reifenparameter genommen werden. Der Reifen absorbiert, genau wie der Dämpfer Schläge, die vom Fahrbahnbelag ausgehen. Je genauer und differenzierter sich ein Dämpfer justieren lässt, desto mehr Spielraum bleibt den Reifentechnikern beim Setup.

Um die maximale Leistung für Fahrwerk, Aerodynamik und Reifen entsprechend umzusetzen, hat Bilstein das Modulare-Dämpfer-System (MDS) mit einer sogenannten Two-Way-Inline-Verstellung entwickelt. Hierbei ist die Druck- und Zugstufe manuell über zwei Verstellräder in zehn nummerierten Positionen einstellbar.


AUTOTEILE & SCHMIERSTOFFE DUISBURG | info@asd-duisburg.de